Gérald & Jocelyne Oustric

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Gérald & Jocelyne Oustric
Domaine du Mazel

Gérald und Jocelyne Oustric legen keinen Wert auf Lorbeeren – aber verdient hätten sie sie. Die Ardèche und besonders der kleine Ort Valvignières sind längst zum Pilgerort für Naturwein-Fans aus aller Welt geworden. Sie kommen hier her, um Anders Frederik Steen, Andrea Calek, Sylvain Bock und Jérôme Jouret zu besuchen... Kult-Winzer, die alle etwas gemeinsam haben: sie alle hatten Gérald zum Mentor. Die Oustrics haben ihnen allen mit Rat, Tat und Reben zur Seite gestanden. Ohne die Domaine du Mazel sähe die Ardèche heute anders aus!

Géralds Großvater hatte das Weingut 1919 gegründet und Stück für Stück vergrößert. Lange Zeit produzierte die Familie nur Trauben für die örtliche Genossenschaft, eigenen Wein machte man nur für den eigenen Verbrauch. Das sollte sich erst viele Jahre später ändern. Es war 1984, Gérald hatte mittlerweile mit seiner Schwester Jocelyne die Veranwortung für das 20 Hektar große Weingut übernommen, als es zu einigen schicksalshaften Treffen zwischen Gérald Oustric, Jacques Néauport und Marcel Lapierre kam.

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Jacques Néauport wohnte in der Ardèche, hatte aber im Beaujolais mit Unterstützung des Negociants Jules Chauvet seit einer Weile mit einigen Winzern mit natürlichem Anbau und weniger Eingriffen im Keller experimentiert. Weil Néauport kein Auto hatte, musste Gérald ihn gelegentlich ins Beaujolais fahren. Dort besuchten sie dann die Weinberge und Keller von Marcel Lapierre, Jean Foillard, Jean-Paul Thevenet und Guy Breton – und Gérald war von dem begeistert, was er sah. In den folgenden Jahren stellte er die Bewirtschaftung der Domaine komplett auf biologischen Anbau um (ließ sich allerdings erst 2002 zertifizieren). Fortan versuchte er, seine Kollegen bei der Genossenschaft von den neuen Ideen zu überzeugen, stieß aber auf taube Ohren. Einige Jahre in Folge kam sogar Marcel Lapierre zusammen mit Néauport an die Ardèche, um Gérald bei seinen Bemühungen zu untersützen – aber ohne Erfolg. Die Genossen blockten ab, und so entschied sich Gérald 1997, auszutreten und seine eigenen Weine abzufüllen.

Jede Rebsorte wird für sich gekeltert, dank großem Aufwand im Weinberg mit kaum Eingriffen im Keller. Es werden keine Zuchthefen, keine Enzyme oder andere Zusätze verwendet. Auch kein Schwefel. Die Weine der Domaine du Mazel sind lebendig, unverfälscht und erfrischend. Die Oustrics wollen Weine für jeden Tag machen, natürlich angebaut und ohne Schnickschnack. Merci beaucoup!

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Gérald & Jocelyne Oustric
Domaine du Mazel

Gérald und Jocelyne Oustric legen keinen Wert auf Lorbeeren – aber verdient hätten sie sie. Die Ardèche und besonders der kleine Ort Valvignières sind längst zum Pilgerort für Naturwein-Fans aus aller Welt geworden. Sie kommen hier her, um Anders Frederik Steen, Andrea Calek, Sylvain Bock und Jérôme Jouret zu besuchen... Kult-Winzer, die alle etwas gemeinsam haben: sie alle hatten Gérald zum Mentor. Die Oustrics haben ihnen allen mit Rat, Tat und Reben zur Seite gestanden. Ohne die Domaine du Mazel sähe die Ardèche heute anders aus!

Géralds Großvater hatte das Weingut 1919 gegründet und Stück für Stück vergrößert. Lange Zeit produzierte die Familie nur Trauben für die örtliche Genossenschaft, eigenen Wein machte man nur für den eigenen Verbrauch. Das sollte sich erst viele Jahre später ändern. Es war 1984, Gérald hatte mittlerweile mit seiner Schwester Jocelyne die Veranwortung für das 20 Hektar große Weingut übernommen, als es zu einigen schicksalshaften Treffen zwischen Gérald Oustric, Jacques Néauport und Marcel Lapierre kam.

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Jacques Néauport wohnte in der Ardèche, hatte aber im Beaujolais mit Unterstützung des Negociants Jules Chauvet seit einer Weile mit einigen Winzern mit natürlichem Anbau und weniger Eingriffen im Keller experimentiert. Weil Néauport kein Auto hatte, musste Gérald ihn gelegentlich ins Beaujolais fahren. Dort besuchten sie dann die Weinberge und Keller von Marcel Lapierre, Jean Foillard, Jean-Paul Thevenet und Guy Breton – und Gérald war von dem begeistert, was er sah. In den folgenden Jahren stellte er die Bewirtschaftung der Domaine komplett auf biologischen Anbau um (ließ sich allerdings erst 2002 zertifizieren). Fortan versuchte er, seine Kollegen bei der Genossenschaft von den neuen Ideen zu überzeugen, stieß aber auf taube Ohren. Einige Jahre in Folge kam sogar Marcel Lapierre zusammen mit Néauport an die Ardèche, um Gérald bei seinen Bemühungen zu untersützen – aber ohne Erfolg. Die Genossen blockten ab, und so entschied sich Gérald 1997, auszutreten und seine eigenen Weine abzufüllen.

Jede Rebsorte wird für sich gekeltert, dank großem Aufwand im Weinberg mit kaum Eingriffen im Keller. Es werden keine Zuchthefen, keine Enzyme oder andere Zusätze verwendet. Auch kein Schwefel. Die Weine der Domaine du Mazel sind lebendig, unverfälscht und erfrischend. Die Oustrics wollen Weine für jeden Tag machen, natürlich angebaut und ohne Schnickschnack. Merci beaucoup!

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Cuvée Briand
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Domaine du Mazel

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Cuvée Larmande
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Cuvée Mias
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Domaine du Mazel

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