Johannes Aufricht

Aufricht-Profil-1JOHANNES AUFRICHT
Weingut Johannes Aufricht

„Johannes weigert sich mitzusingen."
– die Grundschule

Winzerbiografien lesen sich manchmal wie Lebensläufe: Praktikum hier, Ernte da, Studium dort. Wenn man sich mit Johannes unterhält, redet man eigentlich wenig über solche Eckdaten. Ja, da gab es Stationen bei anderen Winzern (bei Benedikt Baltes etwa, als der noch in Franken war). Aber die waren nicht ausschlaggebend dafür, wie Johannes Wein macht. Wie hat alles angefangen?

Johannes war nie ein guter Angestellter oder Praktikant, sagt er selbst. Zum Glück musste er das auch nicht sein. Aufgewachsen ist er auf dem Weingut seiner Familie in Stetten am Bodensee. Das Weingut ist nicht winzig und läuft sehr gut – auch wenn der Stil ein ganz anderer ist als Johannes' eigener. Eigentlich hatte er gar nicht Winzer werden wollen: lieber Ingenieur! – systematisches Denken und technischer Verstand liegen ihm auch heute noch. Aber irgendwie übte der Wein dann doch die größere Anziehungskraft aus: der Gedanke, mit den eigenen Händen etwas herzustellen, das man konsumieren kann, hat ihn mehr fasziniert als Klimaanlagen für Panzer zu bauen. Also ab nach Geisenheim!

In den vier Jahren Studium (2013 bis 2017) hat er sich dann einen alten VW Bus besorgt, der zu dem Zeitpunkt schon 120.000 Kilometer runter hatte – nach dem Studium waren es 300.000! Die Fahrten durch die Weinbauregionen waren wichtiger als jedes Praktikum, meint Johannes, weil sich in dieser Zeit sein Geschmack ausgeprägt hat. Gegen Ende des Studiums fing er dann an, unter einem eigenen (anderen) Label mit eigenen Weinen zu experimentieren. Erst 2018 ging's los mit seinem eigenen Weingut: Johannes Aufricht. Produktion im ersten Jahrgang: 352 Flaschen Chardonnay Van Hauen; 356 Flaschen Spätburgunder Krähen.

Wir hatten riesiges Glück, dass jemand aus unserem Team ihn noch aus dem Studium kannte. Als Johannes mal wieder in Berlin war, hat er uns deshalb Proben mitgebracht – und wir waren uns alle direkt einig, dass wir unbedingt mit ihm und seinen Weinen arbeiten wollten!

Bisher macht er nur genau zwei Weine: einen Chardonnay, und einen Spätburgunder – das Burgund versteht Johannes trotzdem höchstens als Inspiration, auf keinen Fall als Maßstab. Die Weine sollen eigenständig wahrgenommen (und bewertet) werden, sonst sei man im besten Fall nur ein guter Abklatsch, und nie ernste Konkurrenz.

Die Weinberge liegen in Meersburg, am nördlichen Ufer des Bodensees. Der ist zwar die südlichste Weinbau-Region Deutschlands, aber auch eine der höchsten: beide von Johannes' Parzellen liegen über 450 Metern. Das Klima hier ist nicht gerade einfach, weil es verdammt viel regnet: alle Wolken, die es nicht über die Alpen schaffen, regnen sich hier ab. Das kann dann auf's Jahr gerechnet dann schon mal doppelt so viel Niederschlag wie im Rheingau sein (also gut 1000mm, für die Hobby-Meteorologen unter Euch). Für die Trauben kann das gefährlich werden, weil Pilze Feuchtigkeit lieben – deshalb hat Johannes seine Parzellen möglichst weit oben am Hang gesucht, wo ein steter Winder weht, der Blätter und Trauben trocknet. Die Böden hier bestehen vor allem aus gelbem Kalkmergel, der sich unter gerade mal 20-30cm Auflage versteckt. Der gleiche Gletscher, der den Bodensee geformt hat, hat außerdem Kiesel aus Granit und Quarz rundgeschliffen und hier abgeladen.Aufricht-Profil-3

Johannes wirkt sehr durchdacht. Wenn er redet, gibt es kaum Zögern oder Stocken, keine Ähms, keine Ungereimtheiten. Man hat das Gefühl, man könnte überall nachhaken und eine gute Erklärung bekommen. Er meint, mit der Zeit sei das Handwerk zwar immer wichtiger geworden, und die Technik etwas in den Hintergrund getreten, aber für seine Weine gilt trotzdem: weniger laissez faire, mehr Methode. Ein Beispiel? Johannes ist kein Fan von "altem Fassgeschmack", wenn er wahrnehmbar ist. Er hat aber auch keine Lust, seine Weine sämtlich im neuen Holz zu machen, dann werde das Aroma übergriffig. Stattdessen legt er sie also für eine Weile in jüngere Fässer und zieht sie ab, wenn der aromatische und oxidative Einfluss für ihn auf den Punkt ist. Anschließend kommen sie für die weitere Reife in den Edelstahl: er wollte ein reduktives Milieu, aber Epoxy-ausgekleidete Betontanks erschienen ihm umständlich. Bei den winzigen Mengen, die er macht, haben sich große Tanks außerdem schlicht nicht gelohnt. Da hat er einen befreundeten Turbinenbauer angesprochen, ob der ihm nicht Barriques aus Edelstahl fertigen könnte – konnte er... Und so hat Johannes seinen eigenen, maßgeschneiderten "kleinen Stahl".
Aufricht-Profil-2

Die Lage für seinen Spätburgunder Krähen war bis 2015 noch eine Obstanlage: Johannes kannte die Hügelkuppe unweit des Weinguts schon seit Jahren und hatte sich stets gedacht, dass man dort eigentlich hervorragend Wein machen könnte. Er hat Nachforschungen angestellt und rausgefunden, dass die Parzelle Krähenberg vor ein paar hundert Jahren noch mit Wein bepflanzt war. Also kaufte er die Obstanlage und machte wieder einen Weinberg daraus. Für die Reben hat er sich eine bunte Mischung von Pinot Noir Reben aus verschiedenen Massale Selektionen im Burgund besorgt. Er will möglichst vielfältiges Gen-Material dort haben und in Zukunft selbst aus dem eigenen Bestand selektieren (methodisch – remember?). Weil die Anlage noch ziemlich jung ist, hat er dann sämtlich Kniffe angewandt, um der Wüchsigkeit der jungen Reben entgegenzuwirken. Die Begrünung zwischen den Zeilen und unter dem Stock sei zum Teil beinahe so hoch gewachsen wie die Reben selbst. Dazu hat er den Ertrag bewusst niedrig gehalten. Es ist wirklich ziemlich abgefahren, was für einen komplexen Wein er den jungen Reben so abgerungen hat! 100% whole bunches & unfiltriert.

Der Chardonnay-Weinberg für den Van Hauen ist etwas älter. Gut dreißig Jahre haben die Reben auf dem Buckel (was für deutsche Verhältnisse schon ganz viel ist). Benannt ist der Wein nach dem holländischen Vorbesitzer, von dem Johannes' Opa die Parzelle gekauft hatte. Auch Johannes' Vater und Opa waren für die Reben extra nach Frankreich gefahren. In Deutschland gingen damals vor allem Duftklone herum, eine Chardonnay-Variante mit Muskatanwandlungen. Sie haben dann eine wilde, ungewöhnliche Mischung mitgebracht: 1/3 Champagner-Klon, der Säure und etwas mehr Menge bringt. 1/3 Meursault-Klon, der Salzigkeit und Mineralität bringt. Und 1/3 Montrachet-Klon, der kleine, sehr lockerbeerige Trauben bildet, die noch dazu leicht verrieseln, also sehr niedrigen Ertrag, aber verdammt konzentrierte und komplexe Aromen mitbringen. Die Mischung macht's, meint Johannes. Der Umgang mit dem Holz ist ähnlich wie bei Pinot: auch der Chardonnay kommt erstmal in jüngere Fässer und wird dann immer wieder probiert, bis der Holzeinfluss das richtige Niveau erreicht hat, danach geht's in Johannes' kleine Edelstahl-Barriques, wo sich der Wein nochmal strafft. Das reduktive Milieu zum Schluss, der Feinschliff, bereitet den Wein dann für eine lange, lebendige Reife vor, meint Johannes.

Ein dritter Wein ist übrigens in Planung. Der wird dann aus einer autochthonen Rebsorte der Region um den Bodensee und Graubünden (Schweiz) gemacht: Completer. Nie gehört? Kein Wunder: die Sorte ist ziemlich in Vergessenheit geraten. Die Mönche haben sie damals gerne angebaut, weil sie gerne ordentlich Zucker produziert, also auch viel Alkohol (mit immer noch einem Quäntchen Restsüße). Während des Kompletoriums durften die Mönche genau ein Glas trinken, und das sollte sich dann wenigstens lohnen. So ist die Sorte zu ihrem Namen gekommen. (Die Credits für die Erklärung gehen an Johannes.)
Die alte Sorte soll bei Johannes natürlich dann moderner interpretiert werden: trocken, schlanker, karger. Aromatisch erinnert sie ihn an eine Mischung aus Chardonnay und Riesling. Für diesen Wein hat sich Johannes außerdem wieder etwas Neues einfallen lassen: in Slowenien hat er jemanden gefunden, der für ihn ein Stahl-Ei fabriziert! Da kommt der Completer rein. Was am Ende dabei rauskommt, wissen wir noch nicht. Aber sind schon ziemlich gespannt – und bei Johannes auch ziemlich sicher, dass am Ende etwas Schönes dabei rauskommt.

Genauso sicher sind wir uns, dass Johannes die nächsten Jahre noch für mächtig für Furore sorgen wird. Für uns gehört er definitiv in die absolute Spitzenriege der jüngeren Generation!

Herzlich Willkommen in Berlin, Johannes!

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Johannes Aufricht

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Weingut Johannes Aufricht

„Johannes weigert sich mitzusingen."
– die Grundschule

Winzerbiografien lesen sich manchmal wie Lebensläufe: Praktikum hier, Ernte da, Studium dort. Wenn man sich mit Johannes unterhält, redet man eigentlich wenig über solche Eckdaten. Ja, da gab es Stationen bei anderen Winzern (bei Benedikt Baltes etwa, als der noch in Franken war). Aber die waren nicht ausschlaggebend dafür, wie Johannes Wein macht. Wie hat alles angefangen?

Johannes war nie ein guter Angestellter oder Praktikant, sagt er selbst. Zum Glück musste er das auch nicht sein. Aufgewachsen ist er auf dem Weingut seiner Familie in Stetten am Bodensee. Das Weingut ist nicht winzig und läuft sehr gut – auch wenn der Stil ein ganz anderer ist als Johannes' eigener. Eigentlich hatte er gar nicht Winzer werden wollen: lieber Ingenieur! – systematisches Denken und technischer Verstand liegen ihm auch heute noch. Aber irgendwie übte der Wein dann doch die größere Anziehungskraft aus: der Gedanke, mit den eigenen Händen etwas herzustellen, das man konsumieren kann, hat ihn mehr fasziniert als Klimaanlagen für Panzer zu bauen. Also ab nach Geisenheim!

In den vier Jahren Studium (2013 bis 2017) hat er sich dann einen alten VW Bus besorgt, der zu dem Zeitpunkt schon 120.000 Kilometer runter hatte – nach dem Studium waren es 300.000! Die Fahrten durch die Weinbauregionen waren wichtiger als jedes Praktikum, meint Johannes, weil sich in dieser Zeit sein Geschmack ausgeprägt hat. Gegen Ende des Studiums fing er dann an, unter einem eigenen (anderen) Label mit eigenen Weinen zu experimentieren. Erst 2018 ging's los mit seinem eigenen Weingut: Johannes Aufricht. Produktion im ersten Jahrgang: 352 Flaschen Chardonnay Van Hauen; 356 Flaschen Spätburgunder Krähen.

Wir hatten riesiges Glück, dass jemand aus unserem Team ihn noch aus dem Studium kannte. Als Johannes mal wieder in Berlin war, hat er uns deshalb Proben mitgebracht – und wir waren uns alle direkt einig, dass wir unbedingt mit ihm und seinen Weinen arbeiten wollten!

Bisher macht er nur genau zwei Weine: einen Chardonnay, und einen Spätburgunder – das Burgund versteht Johannes trotzdem höchstens als Inspiration, auf keinen Fall als Maßstab. Die Weine sollen eigenständig wahrgenommen (und bewertet) werden, sonst sei man im besten Fall nur ein guter Abklatsch, und nie ernste Konkurrenz.

Die Weinberge liegen in Meersburg, am nördlichen Ufer des Bodensees. Der ist zwar die südlichste Weinbau-Region Deutschlands, aber auch eine der höchsten: beide von Johannes' Parzellen liegen über 450 Metern. Das Klima hier ist nicht gerade einfach, weil es verdammt viel regnet: alle Wolken, die es nicht über die Alpen schaffen, regnen sich hier ab. Das kann dann auf's Jahr gerechnet dann schon mal doppelt so viel Niederschlag wie im Rheingau sein (also gut 1000mm, für die Hobby-Meteorologen unter Euch). Für die Trauben kann das gefährlich werden, weil Pilze Feuchtigkeit lieben – deshalb hat Johannes seine Parzellen möglichst weit oben am Hang gesucht, wo ein steter Winder weht, der Blätter und Trauben trocknet. Die Böden hier bestehen vor allem aus gelbem Kalkmergel, der sich unter gerade mal 20-30cm Auflage versteckt. Der gleiche Gletscher, der den Bodensee geformt hat, hat außerdem Kiesel aus Granit und Quarz rundgeschliffen und hier abgeladen.Aufricht-Profil-3

Johannes wirkt sehr durchdacht. Wenn er redet, gibt es kaum Zögern oder Stocken, keine Ähms, keine Ungereimtheiten. Man hat das Gefühl, man könnte überall nachhaken und eine gute Erklärung bekommen. Er meint, mit der Zeit sei das Handwerk zwar immer wichtiger geworden, und die Technik etwas in den Hintergrund getreten, aber für seine Weine gilt trotzdem: weniger laissez faire, mehr Methode. Ein Beispiel? Johannes ist kein Fan von "altem Fassgeschmack", wenn er wahrnehmbar ist. Er hat aber auch keine Lust, seine Weine sämtlich im neuen Holz zu machen, dann werde das Aroma übergriffig. Stattdessen legt er sie also für eine Weile in jüngere Fässer und zieht sie ab, wenn der aromatische und oxidative Einfluss für ihn auf den Punkt ist. Anschließend kommen sie für die weitere Reife in den Edelstahl: er wollte ein reduktives Milieu, aber Epoxy-ausgekleidete Betontanks erschienen ihm umständlich. Bei den winzigen Mengen, die er macht, haben sich große Tanks außerdem schlicht nicht gelohnt. Da hat er einen befreundeten Turbinenbauer angesprochen, ob der ihm nicht Barriques aus Edelstahl fertigen könnte – konnte er... Und so hat Johannes seinen eigenen, maßgeschneiderten "kleinen Stahl".
Aufricht-Profil-2

Die Lage für seinen Spätburgunder Krähen war bis 2015 noch eine Obstanlage: Johannes kannte die Hügelkuppe unweit des Weinguts schon seit Jahren und hatte sich stets gedacht, dass man dort eigentlich hervorragend Wein machen könnte. Er hat Nachforschungen angestellt und rausgefunden, dass die Parzelle Krähenberg vor ein paar hundert Jahren noch mit Wein bepflanzt war. Also kaufte er die Obstanlage und machte wieder einen Weinberg daraus. Für die Reben hat er sich eine bunte Mischung von Pinot Noir Reben aus verschiedenen Massale Selektionen im Burgund besorgt. Er will möglichst vielfältiges Gen-Material dort haben und in Zukunft selbst aus dem eigenen Bestand selektieren (methodisch – remember?). Weil die Anlage noch ziemlich jung ist, hat er dann sämtlich Kniffe angewandt, um der Wüchsigkeit der jungen Reben entgegenzuwirken. Die Begrünung zwischen den Zeilen und unter dem Stock sei zum Teil beinahe so hoch gewachsen wie die Reben selbst. Dazu hat er den Ertrag bewusst niedrig gehalten. Es ist wirklich ziemlich abgefahren, was für einen komplexen Wein er den jungen Reben so abgerungen hat! 100% whole bunches & unfiltriert.

Der Chardonnay-Weinberg für den Van Hauen ist etwas älter. Gut dreißig Jahre haben die Reben auf dem Buckel (was für deutsche Verhältnisse schon ganz viel ist). Benannt ist der Wein nach dem holländischen Vorbesitzer, von dem Johannes' Opa die Parzelle gekauft hatte. Auch Johannes' Vater und Opa waren für die Reben extra nach Frankreich gefahren. In Deutschland gingen damals vor allem Duftklone herum, eine Chardonnay-Variante mit Muskatanwandlungen. Sie haben dann eine wilde, ungewöhnliche Mischung mitgebracht: 1/3 Champagner-Klon, der Säure und etwas mehr Menge bringt. 1/3 Meursault-Klon, der Salzigkeit und Mineralität bringt. Und 1/3 Montrachet-Klon, der kleine, sehr lockerbeerige Trauben bildet, die noch dazu leicht verrieseln, also sehr niedrigen Ertrag, aber verdammt konzentrierte und komplexe Aromen mitbringen. Die Mischung macht's, meint Johannes. Der Umgang mit dem Holz ist ähnlich wie bei Pinot: auch der Chardonnay kommt erstmal in jüngere Fässer und wird dann immer wieder probiert, bis der Holzeinfluss das richtige Niveau erreicht hat, danach geht's in Johannes' kleine Edelstahl-Barriques, wo sich der Wein nochmal strafft. Das reduktive Milieu zum Schluss, der Feinschliff, bereitet den Wein dann für eine lange, lebendige Reife vor, meint Johannes.

Ein dritter Wein ist übrigens in Planung. Der wird dann aus einer autochthonen Rebsorte der Region um den Bodensee und Graubünden (Schweiz) gemacht: Completer. Nie gehört? Kein Wunder: die Sorte ist ziemlich in Vergessenheit geraten. Die Mönche haben sie damals gerne angebaut, weil sie gerne ordentlich Zucker produziert, also auch viel Alkohol (mit immer noch einem Quäntchen Restsüße). Während des Kompletoriums durften die Mönche genau ein Glas trinken, und das sollte sich dann wenigstens lohnen. So ist die Sorte zu ihrem Namen gekommen. (Die Credits für die Erklärung gehen an Johannes.)
Die alte Sorte soll bei Johannes natürlich dann moderner interpretiert werden: trocken, schlanker, karger. Aromatisch erinnert sie ihn an eine Mischung aus Chardonnay und Riesling. Für diesen Wein hat sich Johannes außerdem wieder etwas Neues einfallen lassen: in Slowenien hat er jemanden gefunden, der für ihn ein Stahl-Ei fabriziert! Da kommt der Completer rein. Was am Ende dabei rauskommt, wissen wir noch nicht. Aber sind schon ziemlich gespannt – und bei Johannes auch ziemlich sicher, dass am Ende etwas Schönes dabei rauskommt.

Genauso sicher sind wir uns, dass Johannes die nächsten Jahre noch für mächtig für Furore sorgen wird. Für uns gehört er definitiv in die absolute Spitzenriege der jüngeren Generation!

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Chardonnay Van Hauen
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Johannes Aufricht

weiß, Bodensee, 2020

!!! LIEFERTERMIN: FEBRUAR 2022 !!! So geht das. Großer Chardonnay aus Deutschland! Der Chardonnay-Weinberg für den Van Hauen hat gut dreißig Jahre auf dem Buckel (was für deutsche Verhältnisse schon ganz viel ist). Benannt ist der Wein...

59,00 €
0,75 Liter (78,67 € / 1 Liter)
Spätburgunder Krähen
Spätburgunder Krähen

Johannes Aufricht

rot, Bodensee, 2020

!!! LIEFERTERMIN FEBRUAR 2022 !!! Ganz großer Pinot! Dabei war die Lage, in der Johannes seinen Krähen macht bis vor ein paar Jahren noch eine Obstanlage: er kannte die Hügelkuppe unweit des Weinguts schon seit Jahren und hatte sich...

59,00 €
0,75 Liter (78,67 € / 1 Liter)