Massimo Marchiori

Massimo Marchiori, Partida Creus

MASSIMO MARCHIORI
Partida Creus

Hinter dem Mini-Weingut Partida Creus stehen Massimo Marchiori und Antonella Gerona.
Das Paar, das ursprünglich aus dem Piemont kommt, zog nach Barcelona, um dort gemeinsam als Architekten zu arbeiten. Insgesamt kein schlechter Plan, aber um die Jahrtausendwende hatten Massimo und Antonella genug von der hektischen Großstadt und entschieden, sich in Bonastre niederzulassen und einen ruhigeren Lebensstil zu pflegen. In der kleinen Gemeinde in der Provinz Tarragona begannen sie alle möglichen Sorten Obst und Gemüse anzubauen. Aber auch das genügte ihnen bald nicht mehr, da sie partout keinen Wein in der Gegend finden konnten, der ihrer Idee von Naturwein genügen konnte.

Was blieb ihnen anderes übrig, als ihre eigenen Weine anzubauen?

Seitdem gelten Massimo Marchiori und Antonella Gerona im Massís de Bonastre als die
„verrückten Italiener“. Sobald sich ihnen die Möglichkeit bietet, kaufen oder pachten sie Rebflächen benachbarter Weinbauern, um sie selbst biologisch zu bewirtschaften. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Parzellen, auf denen sehr alte, wenig ertragreiche Reben von Rebsorten stehen, die in der Gegend von anderen Weinbauern lange als obsolet betrachtet wurden. Einige dieser Weinberge waren aus dem AOP-System schon lange ausgeschieden, andere niemals Teil davon.

Massimo Marchiori interessiert das herzlich wenig. Er konzentriert sich besonders auf alte, lokale Rebsorten, die im Massís de Bonastre fast schon ausgestorben waren. Er arbeitet er ökologisch und versucht, möglichst wenig in den Weinwerdungsprozess einzugreifen. Im Weinberg verzichtet er komplett auf Maschinen, dafür helfen ihm, seine zwei Freunde, Orazio und Vincenza, ein Esel und ein Maultier. Auch im Keller wird mehr beobachtet als interveniert. Die Weine vergären spontan im Edelstahl, reifen dort bis zu drei Monaten auf der Hefe und werden dann unfiltriert und ungeschönt auf die Flaschen gezogen. Der weiße Vinel-lo kommt ganz ohne Schwefel aus, der rote Garrut erhält nur eine minimale Dosis.

Das Ergebnis sind sehr direkte Weine mit geringem Alkoholgehalt und einer straffer Säure, die die Weine lange intakt hält. Wir sind begeistert von diesem unendlichen Trinkvergnügen!

Als wir die Weine in diesem Frühjahr probiert haben, war es Liebe auf den ersten Schluck. Wir haben alles gegeben, um die Weine nach Deutschland zu bringen.

MASSIMO MARCHIORI Partida Creus Hinter dem Mini-Weingut Partida Creus stehen Massimo Marchiori und Antonella Gerona. Das Paar, das ursprünglich aus dem Piemont kommt, zog nach... mehr erfahren »
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Massimo Marchiori

Massimo Marchiori, Partida Creus

MASSIMO MARCHIORI
Partida Creus

Hinter dem Mini-Weingut Partida Creus stehen Massimo Marchiori und Antonella Gerona.
Das Paar, das ursprünglich aus dem Piemont kommt, zog nach Barcelona, um dort gemeinsam als Architekten zu arbeiten. Insgesamt kein schlechter Plan, aber um die Jahrtausendwende hatten Massimo und Antonella genug von der hektischen Großstadt und entschieden, sich in Bonastre niederzulassen und einen ruhigeren Lebensstil zu pflegen. In der kleinen Gemeinde in der Provinz Tarragona begannen sie alle möglichen Sorten Obst und Gemüse anzubauen. Aber auch das genügte ihnen bald nicht mehr, da sie partout keinen Wein in der Gegend finden konnten, der ihrer Idee von Naturwein genügen konnte.

Was blieb ihnen anderes übrig, als ihre eigenen Weine anzubauen?

Seitdem gelten Massimo Marchiori und Antonella Gerona im Massís de Bonastre als die
„verrückten Italiener“. Sobald sich ihnen die Möglichkeit bietet, kaufen oder pachten sie Rebflächen benachbarter Weinbauern, um sie selbst biologisch zu bewirtschaften. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Parzellen, auf denen sehr alte, wenig ertragreiche Reben von Rebsorten stehen, die in der Gegend von anderen Weinbauern lange als obsolet betrachtet wurden. Einige dieser Weinberge waren aus dem AOP-System schon lange ausgeschieden, andere niemals Teil davon.

Massimo Marchiori interessiert das herzlich wenig. Er konzentriert sich besonders auf alte, lokale Rebsorten, die im Massís de Bonastre fast schon ausgestorben waren. Er arbeitet er ökologisch und versucht, möglichst wenig in den Weinwerdungsprozess einzugreifen. Im Weinberg verzichtet er komplett auf Maschinen, dafür helfen ihm, seine zwei Freunde, Orazio und Vincenza, ein Esel und ein Maultier. Auch im Keller wird mehr beobachtet als interveniert. Die Weine vergären spontan im Edelstahl, reifen dort bis zu drei Monaten auf der Hefe und werden dann unfiltriert und ungeschönt auf die Flaschen gezogen. Der weiße Vinel-lo kommt ganz ohne Schwefel aus, der rote Garrut erhält nur eine minimale Dosis.

Das Ergebnis sind sehr direkte Weine mit geringem Alkoholgehalt und einer straffer Säure, die die Weine lange intakt hält. Wir sind begeistert von diesem unendlichen Trinkvergnügen!

Als wir die Weine in diesem Frühjahr probiert haben, war es Liebe auf den ersten Schluck. Wir haben alles gegeben, um die Weine nach Deutschland zu bringen.

VN Vinel Lo
VN Vinel Lo

Celler Partida Creus

weiß, Katalonien, 2015

Funky! Das war das Wort, das uns als erstes durch den Kopf schoss, als wir diesen Wein probierten. VN ist ein Unikat ganz ungewohnter Prägung. Für trockene spanische Weißweine hat die wilde Mischung aus sieben (!) autochthonen Rebsorten...

13,50 €
0,75 Liter (18,00 € / 1 Liter)