Manel & Joan Aviñó

MANEL & JOAN AVIÑÓ
Clos Lentiscus

Auf der Renaissance de Appellations sind wir auf dieses sagenhafte Weingut gestoßen. Es war wieder einmal klassisch: der Winzer sah irre sympathisch aus, die Etiketten haben gelockt und die Weine … wir mussten sie sofort haben.

Clos Lentiscus‘ Geschichte lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Schon damals waren Weinbau und -Handel Dreh- und Angelpunkt. Als im 19./20. Jahrhundert die Reblaus-Katastrophe, Industrialisierung und dann auch noch der Spanische Bürgerkrieg über diese Gegend hereinbrachen, wurde der Weinbau nahezu aufgegeben.

Erst 2001 kehrten die Brüder Manel und Joan Aviñó auf das Familiengut zurück. Die Ländereien, die sie vorfanden, waren durch jahrelange konventionelle Landwirtschaft abgewirtschaftet und unfruchtbar. Also starteten die Brüder ein ehrgeiziges Projekt: sie wollten aus Clos Lentiscus ein Weingut machen, das durch biodynamische Wirtschaftsweise ein ganzheitlicher, lebendiger Organismus wird.

Sie pflanzten nahezu vergessene, autochthone Rebsorten und stellten auf biodynamische Landwirtschaft um. Seitdem halten sie sogar eigene Bienenvölker, die für die Bestäubung der Rebblüten sorgen. Eine Schafherde kümmert sich um die Grasnarbe zwischen den Rebstöcken und liefert gleichzeitig hochwertigen Dung, der kompostiert und nach der Lese in den Weinbergen ausgebracht wird. Gelesen wird ausschließlich selektiv per Hand, dann gehen die Trauben auf ganz kurzen Transportwegen zum Pressen und Gären in den Keller.

Clos Lentiscus liegt, als einziges Weingut in dieser Gegend, im Garraf Nationalpark, zwischen Mittelmeer und dem Bergmassiv von Montserrat. Es umfasst 22 Hektar Weinberge mit sehr kalkhaltigen Böden, auf denen Xare-lo, Malvasia de Sitges, Sumoll, Samsó und Tempranillo wachsen. 

In ihrem Keller lagern und reifen übrigens nicht nur ihre Weine; die Brüder bieten in ihren Gewölben auch lokalen Künstlern eine Plattform, um ihre Kunstwerke auszustellen.

 

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Manel & Joan Aviñó

MANEL & JOAN AVIÑÓ
Clos Lentiscus

Auf der Renaissance de Appellations sind wir auf dieses sagenhafte Weingut gestoßen. Es war wieder einmal klassisch: der Winzer sah irre sympathisch aus, die Etiketten haben gelockt und die Weine … wir mussten sie sofort haben.

Clos Lentiscus‘ Geschichte lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Schon damals waren Weinbau und -Handel Dreh- und Angelpunkt. Als im 19./20. Jahrhundert die Reblaus-Katastrophe, Industrialisierung und dann auch noch der Spanische Bürgerkrieg über diese Gegend hereinbrachen, wurde der Weinbau nahezu aufgegeben.

Erst 2001 kehrten die Brüder Manel und Joan Aviñó auf das Familiengut zurück. Die Ländereien, die sie vorfanden, waren durch jahrelange konventionelle Landwirtschaft abgewirtschaftet und unfruchtbar. Also starteten die Brüder ein ehrgeiziges Projekt: sie wollten aus Clos Lentiscus ein Weingut machen, das durch biodynamische Wirtschaftsweise ein ganzheitlicher, lebendiger Organismus wird.

Sie pflanzten nahezu vergessene, autochthone Rebsorten und stellten auf biodynamische Landwirtschaft um. Seitdem halten sie sogar eigene Bienenvölker, die für die Bestäubung der Rebblüten sorgen. Eine Schafherde kümmert sich um die Grasnarbe zwischen den Rebstöcken und liefert gleichzeitig hochwertigen Dung, der kompostiert und nach der Lese in den Weinbergen ausgebracht wird. Gelesen wird ausschließlich selektiv per Hand, dann gehen die Trauben auf ganz kurzen Transportwegen zum Pressen und Gären in den Keller.

Clos Lentiscus liegt, als einziges Weingut in dieser Gegend, im Garraf Nationalpark, zwischen Mittelmeer und dem Bergmassiv von Montserrat. Es umfasst 22 Hektar Weinberge mit sehr kalkhaltigen Böden, auf denen Xare-lo, Malvasia de Sitges, Sumoll, Samsó und Tempranillo wachsen. 

In ihrem Keller lagern und reifen übrigens nicht nur ihre Weine; die Brüder bieten in ihren Gewölben auch lokalen Künstlern eine Plattform, um ihre Kunstwerke auszustellen.

 

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Perill noir, Clos Lenticus
Perill noir

rot, Penedès, 2010

Nachdem wir Perill Noir probiert haben, waren wir überrascht, als wir auf den Jahrgang schauten. Er schmeckt nämlich blutjung und ist ungemein animierend. Hier verbinden sich südländische Würze und kühle Pinot-Noir-artige Eleganz zu...

22,50 €
0,75 Liter (30,00 € / 1 Liter)
Perill blanc, Clos Lenticus
Perill blanc ánfora

weiß, Penedès, 2014

Perill blanc ist ein großer Weißwein von ungeahnter Qualität. Schon die gelbe Farbe mit einem leichten Grünschimmer hat uns aufmerksam werden lassen. Das ist ein Zeichen für echte Spitzenweine aus dem Süden. Er hat so gar nichts mit dem...

22,50 €
0,75 Liter (30,00 € / 1 Liter)