Sancerre Quarterons

Sancerre Quarterons

Sebastien Riffault

Domaine Sebastien Riffault

weiß, Loire, 2013

0,75 Liter (23,87 € / 1 Liter) , 13 Vol. %

17,90 €

ab 6 Flasche(n) 17,01 € (22,67 € / 1 Liter)

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"Sancerre Quarterons"

Schon Sébastien Riffaults Einstiegswein unterscheidet sich grundlegend von den vertrauten Sancerres der Bistro-Karten.

Wir haben hier keine spritzig-fruchtige Stachelbeer-Aromatik im Vordergrund. Der Quarteron ist ein sehr ausgeglichener, ja schon seriöser Wein mit einem langen Finale.

Während der konventionelle Sancerre geradezu „fruit forward“ aus dem Glas springt, findet man im Quarteron raffinierte Anklänge von Kräutern, Quitte, hellem Steinobst und im Mund diese tatsächlich spürbare Mineralik. 

Den Quarterons keltert Sébastien gemeinsam mit seinem Vater Etienne. Er ist auch der einzige in der Reihe, dem bei Abfüllung in die Flasche eine minimale Dosis Schwefel zugefügt wird.

Alexandras Sommelière-Empfehlung: Frischer Zigenkäse, Eberesche & Vogelmiere


 

Mehr zu Sébastien Riffault

Die Sancerre-Weine von Sébastien Riffault sind provokativ. Das soll ein Sancerre sein? Er sprengt die Grenzen des bekannten Stils - eindeutig. Enthusiasten und Weinverrückte lieben ihn, sein weltweiter Ruf innerhalb der Naturwein-Szene wächst stetig an.

Sein Ziel ist es, den Sauvignon blanc in seiner reinen und ursprünglichen Form in den Vordergrund zu stellen. Unser Liebling ist der wilde, ungezügelte Sauletas: Hardcore!

Erst 2004 übernahm er eine kleine Parzelle von seinem Vater Etienne und stellte sie auf biologischen, später auch auf biodynamischen Weinbau um. Das Ergebnis war so überzeugend, dass beide seitdem ausschließlich biodynamisch arbeiten.

Nahe des Dörfchens Sury-en-Vaux bewirtschaftet Sébastien seine Weinberge, denen er aus Liebe zu seiner litauischen Frau Namen in ihrer Muttersprache gegeben hat. „Akmeniné“, der Name seines 3 Hektar großen Sauvignon-Weinbergs, bedeutet „steinig“. Die Reben wachsen dort auf Kalk- und Lehmboden, der mit den typischen „Caillotes“ bedeckt ist.

Er liest sehr spät nur sehr geringe Erträge. Die Vergärung mit wilden Hefen erfolgt in alten, großen Holzfässern, anschließend durchlaufen alle Weine die malolaktische Gärung und kommen vollkommen ungeschönt und unfiltriert auf die Flasche. Einzig dem Quarteron Blanc wird eine minimale Dosis an Schwefel zugefügt, der Rest seiner Weine kommt ganz ohne aus.

Zugegebenermaßen sind seine Weine nicht gerade Everybody‘s Darling, aber wer sich einmal auf sie eingelassen hat, wird (wie wir alle) nur schwerlich wieder von ihnen lassen können!

Jahrgang: 2013
Anschrift Hersteller: Domaine Sebastian Riffault, Etienne et Sébastien Riffault, Route de Sancerre, FR-18300 Sury en Vaux
Weingut: Domaine Sebastien Riffault
Farbe: weiß
Land: Frankreich
Region: Loire
Rebsorte: Sauvignon Blanc
Trinkreife: bis 2020+
Trinktemperatur : 10-12 °C
karaffieren: nein
Anbau: biodynamisch
Vergärung: wilde Hefen (spontan)
Ausbau: Edelstahl
Alkohol: 13 Vol. %
Schwefelgehalt: 0-20 mg/l
Boden: Kalk, Lehm
Rebstöcke Alter: 20-30 Jahre
Verschlussart: Korken
Zertifikate: Demeter
Allergenhinweis: enthält Sulfite
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