Ein ganz feiner Einstieg in die magische Welt der Cossard-Burgunder! ABC – anything but... mehr
"Bigotes"

Ein ganz feiner Einstieg in die magische Welt der Cossard-Burgunder!

ABC – anything but Chardonnay – alles, was man Chardonnay während des Riesling-Hypes vorgeworfen hat (sie seien buttrig, fett, sättigend und ermüdend), trifft bei Frederic Cossards Weinen glücklicherweise absolut nicht zu.

Ganz ohne verschwenderische Exotik, nahezu leichtfüßig, kommt dieser Burgunder daher. Quellfrisch, klar und schlank mit prägnanter, aber äußerst feiner Frucht. Aus dem Glas strömen zarte zestige Zitrusnoten gepaart mit gerösteten Nüssen und ein ganz feines Flimmern von Vanille.

Der Name trifft es ganz gut: „scheinheilig“. Dieser „kleine“ Einstiegswein Cossards ist viel eher ein großer junger Puligny, der sich hinter der Bourgogne Blanc-Bezeichnung verbirgt.

Alexandras Sommelière-Empfehlung: Makrele, Belper Knolle & Radieschen

 


 

Mehr zu Frédéric Cossard

Burgund ganz GROSS und doch so  klein. So klein, dass die Stückzahlen leider für jeden Importeur limitiert sind.

Von Frédéric, seiner charmanten Frau Laure und den sensationellen Weinen waren wir auf einer Verkostung so angetan, dass wir uns ein paar Wochen später sofort auf den Weg ins Burgund machten. Wir wurden nicht enttäuscht!

Frédéric Cossard produziert nicht einfach nur biodynamische Burgunder, sondern schafft es immer wieder mit seinen ungekünstelten und extrem terroir-geprägten Weinen, namhafte Burgunder in die Schranken zu weisen und vor Neid erblassen zu lassen. So viel Understatement und Frische!

Frédéric gründete seine Domaine 1996. Ursprünglich wollte er in die Fußstapfen seines Vaters treten, der in der Milchbranche tätig war. Also machte auch Frédéric eine Lehre in der Milchwirtschaft, kam dann aber über diverse Nebenjobs über den Weinhandel zum Weinbau. Welches Glück für uns!

Mittlerweile bewirtschaften er und seine Frau knapp 7 Hektar Weinberge einen Kilometer von Saint Romain entfernt an der Côtes de Beaune. Im Weinberg arbeiten sie biologisch bis biodynamisch, ohne sich dabei sklavisch an die Prinzipien Rudolf Steiners zu halten. Die Weine bekommen vor allem eines: Zeit. Sie werden während der langen natürlichen Vergärung (bis zu sechs Monaten) komplett in Ruhe gelassen, ganz ohne dem bei konventioneller Weinbereitung üblichen Aufrühren der Hefe.

Aus seiner Lehrzeit in der Milchindustrie weiß Frédéric, wie essenziell Hygiene ist. Nur dadurch kann er im Keller komplett auf Schwefel verzichten. Auch sonst greift er möglichst wenig in die Weinbereitung ein. „Keller“ ist bei Frédéric Cossards Weingut genau genommen nicht ganz der richtige Begriff. Alle Weine lagern und reifen oberirdisch in einer großen Halle, die einst als Schweinestall genutzt wurde.

Für jeden Burgunder-Fan ein absolutes Muss!

 

Jahrgang: 2014
Weingut: Domaine Chassorney
Farbe: weiß
Land: Frankreich
Region: Burgund
Rebsorte: Chardonnay
Trinkreife: bis 2020+
Trinktemperatur : 15-16 °C
karaffieren: nein
Anbau: biologisch
Vergärung: wilde Hefen (spontan)
Ausbau: Barrique
Alkohol: 12,5 Vol. %
Restzucker: 0 g/l
Schwefelgehalt: 10 mg/l
Boden: Kalk, Ton
Rebstöcke Alter: 30-40 Jahre
Verschlussart: Korken
Allergenhinweis: enthält Sulfite
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