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"Spätburgunder Möhlin"

Mal ganz ehrlich: wer das in einer Blindverkostung noch von großen Pinots aus dem Burgund unterscheiden kann – Chapeau! Wir legen sogar noch einen drauf: dank Spätburgundern wie dem Möhlin von Wasenhaus wird der Vergleich mit den altehrwürdigen Franzosen bald hinfällig sein. Mit einigen anderen Winzern der jüngeren Generation steuern Christoph Wolber und Alexander Götze den deutschen Spätburgunder in spannendere Gewässer, die den Muff der letzten Jahrzehnte weit hinter sich lassen!

Die Beeren aus einer Einzellage in Staufen werden nach kurzer Kohlensäuremaischung (semi carbonique) zu einem großen Teil als ganze Trauben vergoren. Nach dem Pressen geht's dann für eineinhalb Jahre in (ausschließlich gebrauchte) Barriques. Allgemein gilt bei den Jungs: je höher man bei ihren Weinen klettert, desto kühler wird das ganze. Der Möhlin ist also nicht etwas dicker oder konzentrierter als ihre andere Weine, sondern kühl, karg, steinig und unfassbar elegant. Einen Hauch von rauchiger Reduktion hat er mit auf den Weg bekommen, aber die legt sich nicht über die feine Frucht, sondern stützt sie quasi von unten und hebt sie noch eine Stufe höhe. Groß!

 


Mehr zu Weingut Wasenhaus

Herausragende Naturweine aus Deutschland in die Verkostungsgläser zu bekommen, ist leider immer noch eher selten der Fall. Dehalb freuen wir uns ganz besonders, wenn es dann doch passiert. Mit einer Fassprobe "Badens Noveau" vom Weingut Wasenhaus zum Beispiel.

Weingut Wasenhaus, das sind Christoph Wolber und Alexander Götze. Sie haben sich auf der Suche nach den Mysterien der großen Burgunderweine in Frankreich kennengelernt, schreiben die beiden jungen Winzer.

Der Gedanke, eigenen Wein im badischen Burgunderland zu verwirklichen, reifte während der Jahre des gemeinsamen Lernens und Arbeitens für einige der renommiertesten Domaines der Côte d’Or. 2016 haben sie ihre ersten Weine in einer kleinen Kellerei in Staufen gekeltert.

Ihre Rebflächen liegen verstreut in Staufen, am Oelberg in Ehrenstetten und am Kirchberg in Ehrenkirchen. Ein weiterer Teil ihrer Trauben stammt von befreundeten Winzern am Kaiserstuhl und dem Markgräflerland.

Biologischer Weinbau und eine natürliche Weinbereitung ohne große technische oder önologische Hilfsmittel liegen Christoph und Alexander sehr am Herzen. Sie vinifizieren aus gesunden Trauben in Handwerksarbeit stabile und haltbare Weine, die auch bei der Abfüllung ohne oder mit sehr wenig Schwefel auskommen.

Beim "Badens Noveau" haben sie mit der Macération Carbonique gearbeitet, die üblicherweise im Beaujolais Anwendung findet und den dortigen Weinen ihre typische Charakteristik gibt. Das Ergebnis hat uns überzeugt, ihren Wein umgehend ins Sortiment zu nehmen.

Jahrgang: 2018
Anschrift Hersteller: Wasenhaus, Rothofweg 2, 79219 Staufen im Breisgau
Weingut: Weingut Wasenhaus
Farbe: rot
Land: Deutschland
Region: Baden
Rebsorte: Spätburgunder
Trinktemperatur : 14-16 °C
Besonderheit: nicht filtriert
Anbau: biologisch
Vergärung: wilde Hefen (spontan)
Ausbau: gebrauchte Barrique
Alkohol: 12,5 Vol. %
Boden: Kalkstein
vegan: ja
Verschlussart: Korken
Allergenhinweis: enthält Sulfite
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