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"Riesling Alisencia"

Wer sich bisher nicht so recht für das Weinbaugebiet Nahe interessiert hat, für den könnte Alisencia ein Schlüsselerlebnis darstellen.

Dieser Riesling stammt aus der Top-Lage Alsenzer Elkersberg. Dort wachsen die Reben auf sehr steinhaltigem Tonschiefer-Verwitterungsboden. In einer großen Hangmulde sind sie vor Wind geschützt und genießen Richtung Süd-Südwest ausgerichtet eine lange Sonneneinstrahlung.

Alisencia ist wie alle Weine, die Martina und Peter Linxweiler keltern, ausgeglichen und wunderbar harmonisch.

Er duftet dezent nach Feuerstein, Grapefruitschalen und ein wenig Melisse. Am Gaumen liefert er ein Wechselspiel aus konzentrierter, gelber Frucht, feiner Säure, cremiger Textur und kühler Eleganz.

Prägnant, terroirgeprägt, perfekt strukturiert mit einem langen Abgang liefert Alisencia alles, was wir uns von einem klassischen Riesling wünschen.

Alexandras Sommelière-Empfehlung:  Flussbarsch, Kohlrabi & Champignons


 

Mehr zu Martina & Peter Linxweiler

Es geht gar nicht anders, man muss Martina Linxweiler augenblicklich ins Herz schließen, wenn man sie kennenlernt. Bodenständig und immer gut aufgelegt erleben wir sie jedes Jahr zu unserer Hausmesse Meet The Winzers. Diese entspannte Art scheint sich auch auf ihre Weine zu übertragen.

Ursprünglich wurde die Hahnmühle im Mittelalter als Getreidemühle an der Alsenz errichtet.  1898 ersteigerte Familie Linxweiler  das Anwesen und begann schnell, den landwirtschaftlichen Betrieb auf Weinbau auszurichten.

Martina und Peter Linxweiler übernahmen das Familien-Weingut 1986 und setzen seitdem konsequent auf biologischen Weinbau.

Das Klima im Alsenztal ist ausgeglichen und mild: viel Sonne, wenig Regen und Frost. Die 14 Hektar Weinberge sind nach Süden und Südwesten ausgerichtet, geschützt vor kalten Nord- und Ostwinden. So profitieren sie von den über 1.900 jährlichen Sonnenstunden in der Region. Die Weinbergslagen sind steil – mit einer Hangneigung von bis zu 60 Prozent. Die Bodenarten reichen von Sandstein-Verwitterungsböden bis hin zu reinem Tonschiefer.

Das Ziel der Linxweilers sind Trauben von bester Qualität. Dafür wird der Ertrag im Weinberg bewusst bis zu 50 Prozent reduziert. Das Lesegut wird schonend gekeltert.

Bei der Kellerarbeit lautet ihr Motto: „Kontrolliertes Nichtstun“. Auf unnötiges Pumpen und Filtrieren wird verzichtet.

Ihre Rieslinge vergären im Holzfass, die anderen Rebsorten im Edelstahltank.

Der Schlüssel zu Weinen mit Fülle, Reife und Schmelz ist Zeit – die Linxweilers achten auf eine gezügelte Gärung und einen langen Hefekontakt.

Viele Jahre haben wir die Weine der Linxweilers beobachtet, haben probiert und gehadert. 2010 war es dann soweit und die Qualität der Weine so gut, dass sie in das Viniculture-Programm aufgenommen werden mussten. Hier gibt es keine Fruchtbomben, dafür aber strukturierte Weine mit sehr ausgeprägt mineralischem Charakter und zupackend-würzigem Stil.

 

Anschrift Hersteller: Peter und Martina Linxweiler, 67822 Mannweiler-Cölln
Jahrgang: 2014
Weingut: Weingut Hahnmühle
Farbe: weiß
Land: Deutschland
Region: Nahe
Rebsorte: Riesling
Trinkreife: bis 2018+
Trinktemperatur : 10-12 °C
karaffieren: nein
Anbau: biologisch
Vergärung: wilde Hefen (spontan)
Ausbau: großes Holzfass
Alkohol: 12 Vol. %
Restzucker: 6,9 g/L
Boden: Tonschiefer-Verwitterungsboden
Verschlussart: Glasstopfen
Zertifikate: Naturland
Allergenhinweis: enthält Sulfite
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