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"Riesling Endschleife"

Die blauen Muschelkalkböden, von denen die Endschleife stammt, sind für Deutschland eigentlich untypisch. Häufiger sind sie zum Beispiel im französischen Jura. Man kann sich zwar den ganzen Tag über vermeintliche Mineralität im Wein streiten, dass Böden als Teil des Terroirs allerdings eine Auswirkung auf den Wein haben, wird kaum jemand bestreiten. Und der blaue Muschelkalk scheint für eine besonders knackige Säure im Wein zu sorgen. Die Riesling Endschleife hat also ordentlich Zug und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die alten Reben sorgen aber für genug Konzentration und Dichte, damit die Säure trotzdem harmonisch wirkt und eine längere Maischestandzeit gibt zusätzliche Struktur.

Aromatisch ist der Wein noch etwas verschlossen. Der kleinere Einstiegs-Riesling ist da wesentlich offenherziger. Aber man spürt eine Energie und einen Druck in der Endschleife, die Lust auf mehr machen. Wir sind gespannt!

Die vierzigjährigen Reben wachsen an einzelnen Stöcken auf den Terrassen eines einzigen Hügels bei Vaihingen an der Enz. Vor der Fermentation werden die Trauben für eine Woche kalt eingemaischt. Später landet der Most mit der Vollhefe für eineinhalb Jahre im alten Holz, bevor die Riesling Endschleife auf die Flasche kommt.

 


Hier findet Ihr mehr Informationen zu Olympia und Hannes.


 

 

Anschrift Hersteller: Weingut roterfaden, 71665 Vaihingen/Roßwag
Jahrgang: 2017
Weingut: Weingut roterfaden
Farbe: weiß
Land: Deutschland
Region: Württemberg
Rebsorte: Riesling
Trinkreife: bis 2022+
Trinktemperatur : 8-10 °C
karaffieren: nein
Anbau: biodynamisch
Vergärung: wilde Hefen (spontan)
Ausbau: gebrauchte Fässer
Alkohol: 11,5 Vol. %
Boden: Muschelkalk
Verschlussart: Korken
Zertifikate: Demeter
Allergenhinweis: enthält Sulfite
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