Ungeschwefelte Weine

Warum wird Wein überhaupt geschwefelt?

Schwefel (als Schwefeldioxid, in wässriger Lösung als Schwefelsulfit, dem Salz der schwefligen Säure) wird bei der Weinbereitung zum Schutz und zur Konservierung des Weins zugegeben.

Schwefel als Sulfit schützt vor Oxidation, bindet Acetaldehyd, das in geringen Mengen von 10 bis 30 mg/l im Wein als Gärnebenprodukt entsteht (und bei übermäßigem Weingenuss unter anderen für den Kater am nächsten Morgen verantwortlich ist) und er schützt vor Bakterien und Schimmelpilzen.

Schwefel  verändert aber je nach Dosierung auch Geruch und Geschmack Weines.

Wann wird im Herstellungsprozess geschwefelt?

Heute wird der Wein an drei Stellen innerhalb des Herstellungsprozesses geschwefelt:

  • im Most- beziehungsweise Maischestadium, zum Hemmen von sauerstoffübertragenden Enzymen
  • nach Beendigung der Gärung, zur Bindung von Acetaldehyd
  • vor der Flaschenabfüllung zur Konservierung

 

Weine ohne zugefügten Schwefel

Komplett schwefelfreien Wein gibt es nicht, denn bei der alkoholischen Gärung entsteht als natürliches Nebenprodukt aus Sulfat und anderen im Traubensaft enthaltenen Schwefelverbindungen Sulfit.

Doch viele unserer Winzer kommen ohne zugefügten Schwefel im Wein aus.  Hohe Hygienestandards im Keller, gesundes Lesegut und Sorgfalt bei der Ernte sind dabei essenziell, will man auf den Zusatz von Schwefel verzichten.

Wir verteufeln den Einsatz von Schwefel in der Weinbereitung keinesfalls. Manche Jahrgänge sind extrem schwierig, wenn es beispielsweise einen massiven Peronospora-Befall gibt und der Winzer sich entscheiden muss:  Verlust der Ernte oder Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, zu denen auch Schwefel zählt. Uns ist es lieber, wenn ein Winzer etwas Schwefel zufügt, als dass der Wein schlimmstenfalls nicht genießbar ist.

Aber wenn ein Winzer es versteht, komplett ohne zugefügten Schwefel hervorragende Weine zu erzeugen, entspricht das unserem Wunsch nach möglichst reinem und naturbelassenem Wein.

 

Warum wird Wein überhaupt geschwefelt? Schwefel (als Schwefeldioxid, in wässriger Lösung als Schwefelsulfit, dem Salz der schwefligen Säure) wird bei der Weinbereitung zum Schutz und zur... mehr erfahren »
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Ungeschwefelte Weine

Warum wird Wein überhaupt geschwefelt?

Schwefel (als Schwefeldioxid, in wässriger Lösung als Schwefelsulfit, dem Salz der schwefligen Säure) wird bei der Weinbereitung zum Schutz und zur Konservierung des Weins zugegeben.

Schwefel als Sulfit schützt vor Oxidation, bindet Acetaldehyd, das in geringen Mengen von 10 bis 30 mg/l im Wein als Gärnebenprodukt entsteht (und bei übermäßigem Weingenuss unter anderen für den Kater am nächsten Morgen verantwortlich ist) und er schützt vor Bakterien und Schimmelpilzen.

Schwefel  verändert aber je nach Dosierung auch Geruch und Geschmack Weines.

Wann wird im Herstellungsprozess geschwefelt?

Heute wird der Wein an drei Stellen innerhalb des Herstellungsprozesses geschwefelt:

  • im Most- beziehungsweise Maischestadium, zum Hemmen von sauerstoffübertragenden Enzymen
  • nach Beendigung der Gärung, zur Bindung von Acetaldehyd
  • vor der Flaschenabfüllung zur Konservierung

 

Weine ohne zugefügten Schwefel

Komplett schwefelfreien Wein gibt es nicht, denn bei der alkoholischen Gärung entsteht als natürliches Nebenprodukt aus Sulfat und anderen im Traubensaft enthaltenen Schwefelverbindungen Sulfit.

Doch viele unserer Winzer kommen ohne zugefügten Schwefel im Wein aus.  Hohe Hygienestandards im Keller, gesundes Lesegut und Sorgfalt bei der Ernte sind dabei essenziell, will man auf den Zusatz von Schwefel verzichten.

Wir verteufeln den Einsatz von Schwefel in der Weinbereitung keinesfalls. Manche Jahrgänge sind extrem schwierig, wenn es beispielsweise einen massiven Peronospora-Befall gibt und der Winzer sich entscheiden muss:  Verlust der Ernte oder Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, zu denen auch Schwefel zählt. Uns ist es lieber, wenn ein Winzer etwas Schwefel zufügt, als dass der Wein schlimmstenfalls nicht genießbar ist.

Aber wenn ein Winzer es versteht, komplett ohne zugefügten Schwefel hervorragende Weine zu erzeugen, entspricht das unserem Wunsch nach möglichst reinem und naturbelassenem Wein.

 

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Stefano Bellotti arbeitet schon seit Jahrzehnten biodynamisch. Schon sehr früh konnte er so seine eigene Handschrift entwickeln und im Piemont neue Akzente setzen. Bellottis Weine haben Strahlkraft und Leichtigkeit und heben sich...

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Lapierre's Eintiegs-Beaujo. Ein Vin de Soif wie er im Buche steh: ein Durstlöscher-Wein , ein Hydrant in Flaschenform. Nicht wundern, die "gallischen Trauben" werden mit etwas Gärkohlensäure abgefüllt, was dem Wein noch etwas mehr...

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Der Cochon rouge der Domaine Sulauze läuft so manchem Weißwein und Rosé in Sachen Frische den Rang ab. Trinkspaß muss eben nicht immer teuer sein und Naturwein keine intellektuelle Angelegenheit. Am besten gut gekühlt trinken und die...

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Riesling "Muenchberg" Grand Cru
Riesling "Muenchberg" Grand Cru

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Der Muenchberg ist einer der substanzreichsten Rieslinge unseres Sortiments. Ein Riesling-Paket voller Kraft und ganz ohne Make-up. Mehr ein Langstreckenläufer als ein Bodybuilder: sehnig, geschmeidig und ausdauernd. Er hat ein...

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Holla, die Waldfee! Was aus dieser wenig renommierten Aschenputtel-Rebsorte ohne Schwefel machbar ist, zeigen Bianka und Daniel eindrucksvoll mit diesem Müller Natur. Hier ist wirklich alles am richtigen Platz, hier zeigt sich das...

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Les Paradetes

Celler Escoda Sanahuja

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Joan Ramon Escodas großer Wein des Südens aus den traditionellen Rebsorten der Region. Vom Mundgefühl ist Les Paradetes im Auftakt fast schon likörhaft, die extreme Extraktsüße der sonnengereiften Trauben sorgt für eine intensive Haptik...

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La Llopetera

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rot, Conca de Barberà, 2017

Was für ein Pinot Noir! La Llopetera ist ein Wein in ganz eigenständiger Geschmacksklasse. Joan Ramon Escoda versucht mit diesem Pinot Noir keinem Rebsortentypus nachzueifern. Er lässt die Reben ganz so, wie sie in dieser kargen Gegend...

19,50 €
0,75 Liter (26,00 € / 1 Liter)
Sylvaner, Stefan Vetter
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Stefan ist so wunderbar bodenständig. Man könnte seine Art fast schon als spröde hinnehmen, käme nicht immer wieder überraschend sein knochentrockener Humor um die Ecke. Sein Einstiegswein heißt auch schlicht und einfach „Sylvaner“. Das...

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0,75 Liter (18,00 € / 1 Liter)
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