Biodynamische Weine

Was bedeutet Biodynamie eigentlich?

Biodynamie übertrifft die Anforderungen an Bio-Weinbau deutlich. Es geht nicht  nur um den Verzicht auf Pestizide und chemische Pflanzenschutzmittel, es ist vielmehr die Vorstellung eines landwirtschaftlichen Betriebs als eigenständigen Organismus. Es geht um ganzheitliches Denken und Handeln. In der Biodynamie spielen nicht nur die Jahreszeiten eine wichtige Rolle, sondern auch die Mondphasen bis zu den Tageszeiten, die für bestimmte Anwendungen und Maßnahmen besser oder schlechter geeignet sind.

Zudem ist der Einsatz von biodynamischen Präparaten erforderlich. Hornmist soll beispielsweise das  Bodenleben beleben. Dafür wird Kuhdung in einem Kuhhorn im Herbst in den Boden eingegraben. Diese Präparat-Füllung wird dann dynamisiert, das heißt, sie wird in Wasser rhythmisch verrührt und im Frühjahr als Spritzpräparat in feinen Tröpfchen auf den Weinberg gesprüht.

Ein weiteres typisches Präparat ist Hornkiesel zur Verbesserung der Pflanzenqualität. Dafür wird pulverisiertes Quarz in ein Kuhhorn gefüllt und von Frühjahr bis Herbst im Boden eingegraben, damit es die kosmischen Kräfte speichert. Im Herbst ausgegraben, wird der feine Hornkiesel dynamisiert und auf den Weinberg gesprüht, wo er den Lichtimpuls aufgreifen soll und so eine ausgewogene Reifeentwicklung unterstützt.

Für den lebendigen Dünger des Weinbergs und seiner Reben sorgt Kompost in Verbindung mit Kräuter-Präparaten aus Schafgarbe, Kamille, Brennnessel, Eichenrinde, Löwenzahn und Baldrian.

Die Resultate biodynamischen Weinbaus kann man schwer messen und mit Daten untermauern. Wir können nur selbst schmecken, dass biodynamische Weine die besseren Weine sind. Das liegt sicherlich auch an der bedachten und respektvollen Arbeit der Winzer gegenüber ihren Reben.

Peter Jakob Kühn, ein Vorreiter des biodynamischen Weinbaus in Deutschland, bringt das Prinzip aus seiner persönlichen Sicht auf den Punkt: „Die Biodynamie hat vor allem auch uns verändert und uns Sensibilität und Einfühlungsvermögen zurückgebracht. Wir haben heute eine wirkliche Beziehung zu den Lebewesen in unseren Wingerten, weil wir sie besser verstehen und um die Rolle wissen, die sie im Ökosystem spielen. Wir treffen heute nicht mehr einfach auf Unkraut, Schädlinge und Krankheiten, sondern auf ein in sich sinnvolles System aus Ursachen und Wirkungen, das wir nur besser begreifen müssen und durch unsere kultivierenden und ausgleichenden Kräfte behutsam aber wirkungsvoll beeinflussen können. Dieser veränderte Blick auf die Dinge und vor allem auch die veränderten Früchte unserer Arbeit machen uns heute zutiefst glücklich und dankbar.“  (http://www.weingutpjkuehn.de/biodynamie-wingert/)

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Biodynamische Weine

Was bedeutet Biodynamie eigentlich?

Biodynamie übertrifft die Anforderungen an Bio-Weinbau deutlich. Es geht nicht  nur um den Verzicht auf Pestizide und chemische Pflanzenschutzmittel, es ist vielmehr die Vorstellung eines landwirtschaftlichen Betriebs als eigenständigen Organismus. Es geht um ganzheitliches Denken und Handeln. In der Biodynamie spielen nicht nur die Jahreszeiten eine wichtige Rolle, sondern auch die Mondphasen bis zu den Tageszeiten, die für bestimmte Anwendungen und Maßnahmen besser oder schlechter geeignet sind.

Zudem ist der Einsatz von biodynamischen Präparaten erforderlich. Hornmist soll beispielsweise das  Bodenleben beleben. Dafür wird Kuhdung in einem Kuhhorn im Herbst in den Boden eingegraben. Diese Präparat-Füllung wird dann dynamisiert, das heißt, sie wird in Wasser rhythmisch verrührt und im Frühjahr als Spritzpräparat in feinen Tröpfchen auf den Weinberg gesprüht.

Ein weiteres typisches Präparat ist Hornkiesel zur Verbesserung der Pflanzenqualität. Dafür wird pulverisiertes Quarz in ein Kuhhorn gefüllt und von Frühjahr bis Herbst im Boden eingegraben, damit es die kosmischen Kräfte speichert. Im Herbst ausgegraben, wird der feine Hornkiesel dynamisiert und auf den Weinberg gesprüht, wo er den Lichtimpuls aufgreifen soll und so eine ausgewogene Reifeentwicklung unterstützt.

Für den lebendigen Dünger des Weinbergs und seiner Reben sorgt Kompost in Verbindung mit Kräuter-Präparaten aus Schafgarbe, Kamille, Brennnessel, Eichenrinde, Löwenzahn und Baldrian.

Die Resultate biodynamischen Weinbaus kann man schwer messen und mit Daten untermauern. Wir können nur selbst schmecken, dass biodynamische Weine die besseren Weine sind. Das liegt sicherlich auch an der bedachten und respektvollen Arbeit der Winzer gegenüber ihren Reben.

Peter Jakob Kühn, ein Vorreiter des biodynamischen Weinbaus in Deutschland, bringt das Prinzip aus seiner persönlichen Sicht auf den Punkt: „Die Biodynamie hat vor allem auch uns verändert und uns Sensibilität und Einfühlungsvermögen zurückgebracht. Wir haben heute eine wirkliche Beziehung zu den Lebewesen in unseren Wingerten, weil wir sie besser verstehen und um die Rolle wissen, die sie im Ökosystem spielen. Wir treffen heute nicht mehr einfach auf Unkraut, Schädlinge und Krankheiten, sondern auf ein in sich sinnvolles System aus Ursachen und Wirkungen, das wir nur besser begreifen müssen und durch unsere kultivierenden und ausgleichenden Kräfte behutsam aber wirkungsvoll beeinflussen können. Dieser veränderte Blick auf die Dinge und vor allem auch die veränderten Früchte unserer Arbeit machen uns heute zutiefst glücklich und dankbar.“  (http://www.weingutpjkuehn.de/biodynamie-wingert/)

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