Paket: Brutal Natural

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Produktnummer: 4803
Viniculture
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Wer hat Angst vorm bösen Wein? In diesem 3er Paket bekommt Ihr drei Weine, die garantiert nicht normal sind. Wir haben uns inspirieren lassen von der Brutal-Serie: angefangen hat sie in Spanien, aber Winzer von überall dürfen mittlerweile Brutal-Weine machen – wenn sie denn einen "Fehler" haben. Alle drei Weine in diesem Paket sind deshalb in diesem Sinne fehlerhaft, jeder auf seine Weise: Reduktion, flüchtige Säure oder Brett(anomyces)... findet raus, was Ihr mögt (oder was nicht), und ob ihr in der Abweichung Schönheit findet.

 Was gibt's im Paket?

2018 Cuvée Mias, Domaine du Mazel

Stichwort: flüchtige Säuren, manchmal auch VA (volatile acidity) genannt. Sie kommt eigentlich in allen Weinen vor, allerdings in unterschiedlichen Mengen. Der Mias hat viel davon! Woran merkt man sie? Der Wein riecht nach pickle water, also nach Cornichons, wenn man so will. In manchen Weinen kann das ziemlich schön und harmonisch sein, in diesem hier ist sie etwas auf der Kippe – perfekt, um sie kennen zu lernen. Gut kühlen und in kleinen Gläsern servieren, am besten zu Essen, das selbst etwas Säure hat (funktioniert zum Beispiel super zu Ceviche).

2019 Tenta 2, Microbio Wines

Stichwort: Reduktion. Eigentlich hat Reduktion mit flüchtigen Schwefelverbindungen zu tun (die übrigens nix mit zugesetztem Schwefel zu tun haben). Die kommen auf verschiedene Weisen in den Wein und können sehr unterschiedlich schmecken und riechen: von angenehmem Streichholzdoft, über Popcorn bis hin zu Kohl und faulen Eiern. Der Tenta 2 ist ein orange wine, der, besonders kurz nach dem Öffnen, ziemlich "reduktiv" ist. Er hat einen Touch Eukalyptus, Tee, schöne Zitrus- und Pfrisichfrucht und dann – etwas Schwefelbrodem, also faule Eier. Das Schöne ist: der Eierduft verfliegt mit der Zeit und hinterlässt die ätherischen und fruchtigen Aromen. Aber trotzdem super, um eine Spielart der Reduktion kennen zu lernen. Am besten karaffieren und (nicht zu kalt) aus großen Gläsern trinken.

2019 Lacaldera Rosso, Andrea Occhipinti

Stichwort: Brett. Eigentlich Brettanomyces, eine Gruppe von Hefen, die liebendgerne am Wein nagen, wenn die "normalen" Hefen grad durchhängen. Wie bei beiden anderen "Fehlern" macht die Dosis das Gift: ein klein wenig Brett kann sehr charmant sein und gehört in manchen Regionen förmlich zum guten Ton. Zu viel überdeckt die anderen Elemente. Das Spektrum reicht von ledrig-erdigen Aromen bis hin zu Schweiß und "Pferdedecken" (für die vielen Reiter*Innen unter Euch). Der Lacaldera ist ein Grechetto rosso (aka Sangiovese) vom Bolsenasee in Italien – und er hat merklich Brett. Auch hier ist das Level relativ hoch, was ihn zu einem guten Beispiel macht. Weil er auch ziemlich viel Frucht hat, funktioniert der Wein noch, aber das Brett ist auf jeden Fall grenzwertig.

Soviel zu unserem kleinen Ausflug in einige Extreme der Naturweinwelt. Was hat Euch gefallen? Was war Euch zu viel? Wie wild darf Euer Wein sein?

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